Wie alles begann


Am 4. Dezember 1997 trafen sich ein paar ambitionierte SchwimmerInnen aus der Community im SUB (Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.), um einen Schwimmverein für Schwule, Lesben und deren heterosexuelle Friends zu gründen. Ein Name war schnell gefunden: Isarhechte. Was nun noch fehlte, war ein passendes Logo. Doch auch hierfür fanden die Pioniere rasch eine Lösung. Mittels eines Wettbewerbs waren am Ende nicht ein, sondern zwei Logos kreiert, die seither unser Markenzeichen sind.

Die Rahmenbedingungen für unseren schwul-lesbischen Schwimmverein waren damit geschaffen und es stellte sich nur noch die Frage: Wo trainieren und vor allem wie? Schließlich sollte aus unkoordiniertem Schwimmen und Planschen ein regelmäßiges und geordnetes Training werden.

 

Ein guter Kontakt zu den "Wasserfreunden" ermöglichte es uns zunächst einmal als "Untermieter" auf zwei Bahnen im Südbad zu trainieren. Nach einiger Zeit verließen wir zwar die "Wasserfreunde", wer aber bei uns blieb, war ihr "schnellster und homosexuellster" Schwimmer. Bis heute steht er als Chef-Trainer am Beckenrand und spornt uns - unterstützt durch eine Riege von engagierten Trainerinnen und Trainern - an, das Beste zu geben, immer wieder Neues zu lernen und dabei Spaß zu haben.

 

Dem schnell wachsenden Isarhechte-Schwarm wurde es außerdem bald zu eng im kleinen Südbad-Becken. Was Eigenes musste gefunden werden. So mieteten wir zunächst das Schwimmbad in Grünwald und später - als wir uns die Schickeria-Preise nicht mehr leisten wollten - das Moosacher Schulschwimmbad, unser bisher langfristigstes Schwimm-Domizil. Dort können wir bis heute zwei Tage pro Woche trainieren und uns stetig verbessern.

 

2003 besannen sich die Isarhechte auf ihre Trainingslager-Tradition und veranstalten seitdem zwei Mal im Jahr, Frühjahr und Herbst, Trainingstreffen im Allgäu und in Südtirol.